Ausbildung

Die Altenpflege ist ein Beruf, der sehr abwechslungsreich ist und viele Perspektiven bietet. Kaum ein Berufsfeld entwickelt sich rasanter als die Altenpflege: Neue Tätigkeitsfelder in der Schnittstelle zur Medizin, viele Weiterbildungsmöglichkeiten und die Akademisierung der Pflege sind nur ein paar Stichwörter, welche die Entwicklung eines modernen Berufes charakterisieren.

Das alles ist vor dem Hintergrund des demographischen Wandels zu sehen. Die Anzahl der älteren Menschen wächst von Jahr zu Jahr und damit steigt auch die Zahl der pflegbedürftigen Menschen. Die heute mehr als 2,7 Millionen Pflegebedürftigen werden sich bis zum Jahr 2050 nahezu verdoppeln. Das bedeutet auch, dass der Bedarf an Pflegefachkräften von Jahr zu Jahr ansteigen wird.

Altenpflege bietet nicht nur eine sinnstiftende Tätigkeit, sondern sie ist auch ein sicherer Arbeitsplatz!

Was wir bieten

In unseren beiden Einrichtungen bieten wir sowohl in der ambulanten Pflege als auch in der Kurz- und Tagespflege Ausbildungsplätze an. Unser Ziel ist es, für unsere Arbeitsbereiche fachlich und persönlich gut qualifizierte Auszubildende zu gewinnen. Bewerber/innen, die bei uns ein Praktikum absolviert haben oder im Freiwilligendienst beschäftigt waren, werden bevorzugt eingestellt.

Arbeits- und Tätigkeitsfelder in der Altenpflege

Wir benötigen engagierte und gut ausgebildete Altenpflegerinnen und Altenpfleger in den Bereichen:

  • des ambulanten Pflegedienstes,
  • der Tagespflege,
  • Kurzzeitpflege.

Darüber hinaus qualifiziert Sie die Ausbildung zu Tätigkeiten: 

  • in Alten- und Pflegeheimen,
  • in Rehabilitationskliniken,
  • in gerontopsychiatrischen Abteilungen von Heimen und Krankenhäusern.

Fort- und Weiterbildungen

Wir bieten unseren Mitarbeiter-/ innen jährlich ein breites Spektrum an fachlichen Fortbildungen an. Für uns ist es wichtig, sich auf fachlich auf die sich ständig verändernden Bedarfe der von uns versorgten Menschen einzustellen.

Daneben bieten wir unseren Mitarbeitern weitere Fortbildungen im Bereich der Altenpflege an, um die eigenen Kenntnisse und Fertigkeiten zu erhalten und zu erweitern. Im Gesundheitswesen ist es generell wichtig, über die neuen Erkenntnisse in Pflege und Medizin informiert zu sein.

Themen umfassender Fortbildungen sind zum Beispiel

  • Qualitätsmanagement 
  • Pflege- und Versorgungsberatung
  • Wundpflege/Wundmanagement
  • Pflegeplanung und Pflegeprozess
  • Beschwerdemanagement
  • Umgang mit Angehörigen

In allen pflegerischen Abteilungen werden immer wieder Mitarbeiter-/ innen mit bestimmten fachlichen Qualifikationen gesucht. Über entsprechende Weiterbildungen unterstützen wir unsere Mitarbeiter-/ innen dabei, sich entsprechend zu qualifizieren. Weiterbildungen dienen der persönlichen und beruflichen Weiterentwickelung. Eine Weiterbildung ist i. d. R. mit einer Prüfung verbunden und führt zu einer weiteren Berufsbezeichnung.

  • Praxisanleiter/in
  • Geprüfte Fachkraft Gerontopsychiatrie
  • Fach(alten)pfleger/-in für (Allgemein-)Psychiatrie
  • Pflegedienstleitung (Weiterbildung bzw. Studium)

Ausbildungsvoraussetzungen

Die Ausbildungsziele und Aufgabenbereiche während der dreijährigen Ausbildung sind im Gesetz über die Berufe in der Altenpflege und der Verordnung über die Ausbildung und Prüfung in der Altenpflege beschrieben und bieten die Grundlage für eine anspruchsvolle, interessante und abwechslungsreiche Ausbildung. 

Sie umfasst

  • mindestens 2.100 theoretische Unterrichtsstunden und 
  • mindestens 2.500 berufspraktische Ausbildungsstunden

Vor Beginn einer Altenpflegeausbildung sind die formalen Zugangsvoraussetzungen und die persönliche Ausbildungseignung zu beachten.

Die formalen Zugangsvoraussetzungen für die Altenpflegeausbildung sind:

  • Realschulabschluss oder
  • ein anderer als gleichwertig anerkannten Bildungsabschluss oder
  • eine andere abgeschlossene zehnjährige Schulbildung, die den
    Hauptschulabschluss erweitert, oder
  • ein Hauptschulabschluss und ein Abschluss in einer anderweitigen, mindestens zweijährigen Berufsausbildung oder
  • ein Hauptschulabschluss und der anerkannte Abschluss einer Ausbildung in der Krankenpflegehilfe oder Altenpflegehilfe oder
  • eine andere abgeschlossene zehnjährige allgemeine Schulbildung
Ausbildung

Die persönlichen Voraussetzungen für die Altenpflegeausbildung

Als Faustformel kann sich jeder an der Ausbildung Interessierte daran orientieren, ob die folgenden Fragen mit „Ja“ beantwortet werden können

  • Kann ich körpernahe, praktische Arbeit mit älteren kranken Menschen leisten?
  • Traue ich mir zu, mit verwirrten oder dementen alten Menschen umzugehen?
  • Kann ich mich schnell auf die Betreuung, Beratung und Förderung unterschiedlicher alter Menschen einstellen? 
  • Interessiere ich mich für soziale, pflegerische und medizinische Aufgaben?
  • Bin ich bereit, Verwaltungs- und Schreibarbeiten zu erledigen?
  • Kann ich sowohl eigenverantwortlich als auch im Team arbeiten?

Ausbildungsvergütung | Finanzierung

Die Ausbildungsvergütung beträgt zur Zeit monatlich ca. (ab August 2013)

  • im 1. Ausbildungsjahr 915,69 Euro
  • im 2. Ausbildungsjahr 977,07 Euro
  • im 3. Ausbildungsjahr 1.078,38 Euro

Ausbildungsbeginn ist jährlich im Frühjahr und Herbst.

Bewerbung

Wer eine Altenpflegeausbildung beginnen möchte, benötigt einen Schulplatz für den theoretischen und praktischen Unterricht und eine Ausbildungsstelle bei dem Träger der praktischen Ausbildung. Bewerbungen für einen Schulplatz und für die Ausbildungsstelle erfolgen durch getrennte Bewerbungen. Der Ausbildungsvertrag mit unserer Einrichtung wird erst wirksam, wenn der Schulträger ihn mitunterzeichnet und damit den Schulplatz bestätigt.

Zu einer Bewerbung um einen Ausbildungsplatz sind folgende Unterlagen einzureichen:

  • Bewerbungsschreiben
  • Lebenslauf
  • Beglaubigte Zeugniskopien (bei ausländischen Zeugnissen eine Übersetzung und eine Bescheinigung über die Anerkennung des Abschlusses in Deutschland) 
  • Arbeitszeugnisse, Praktikumsbescheinigungen 
  • Bestätigung der gesundheitlichen Eignung
  • Vorlage eines Führungszeugnisses
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